In dieser Radioreise präsentiert Alexander Tauscher die Edinburgh Citylights. Freuen Sie sich auf eine Tour vom Gin bis zum Castle, von der Royal Mile bis zur Princess Street, vom Whisky bis zur Rooftop-Aussicht. Linda, Guide bei Mercat Tours, spaziert über die Königliche Meile, die natürlich länger als eine normale Meile im Königreich ist. Sie spricht über die Geschichte des Edinburgh Castle, über den Philosophen David Hume und den Grund für den Linksverkehr auf den Britischen Inseln. Archie Bell-Higgs als Front Office Supervisor im Mount Royal Hotel Edinburgh by The Unlimited Collection beschreibt die unvergesslichen Erlebnisse auf der Royal Yacht Britannia. Freddy Handerson, Guide bei Edinburgh Gin Destillery, erklärt die Herstellung des edlen Wacholdertrunks. Die aus Kiel stammende Hanna Veers schwärmt vom schottischen Whisky und gibt Tipps für das Nachtleben mit Livemusik in den Pubs in Edinburgh. In unserem schottischen Basis-Camp, dem Mount Royal Hotel, beschreibt General Manager James Fraser, was schottische Gastfreundschaft bedeutet. Scot Goldie, Operations Manager, erklärt die Herkunft des Restaurantnamen „Eidyn“. Schließlich gibt Bill Thompson von Hello Scotland einen Tipp für einen unvergesslichen Abend in einem Schloss vor den Toren von Edinburgh. Viel Spaß mit tollen Protagonisten in der Hauptstadt von Schottland!
Nur wenige Städte in Großbritannien bieten solch eine große Vielfalt an Kultur, Geschichte und Baukunst wie die schottische Hauptstadt. Sie ist gebaut auf sieben Hügeln geprägt vom Sandstein.
Wir erkunden die gepflasterten Straßen und versteckten Gassen in einer UNESCO City of Literature und UNESCO-Welterbestätte.
Edinburgh ist eine Stadt voller Mythen, in der es sogar spuken soll.
Versteckt zwischen den Hügeln der Lowlands blickt die Stadt von ihrem Schloss auf einem ehemaligen Vulkan auf die raue See hinaus.
Der Radioreise-Stadtrundgang beginnt in der Royal Mile, der königlichen Meile, die länger als eine Meile ist, mit unserem Guide Linda.
Sie erklärt uns zu Beginn, dass der Name Edinburgh aus den alten gälischen Worten Schloss und Abhang stammt.
Wer Edinburgh zum ersten Mal besucht, für den gehört das Edinburgh Castle sicher zum Pflichtprogramm. Das Edinburgh Castle ist das am häufigsten belagerte Gebäude in der britischen Geschichte. Die Burg aus dem 12. Jahrhundert war einst königliche Residenz und militärische Festung. Die ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die jeweils einem bestimmten Thema gewidmet sind. In einer der Ausstellungen kann man zum Beispiel die schottischen Kronjuwelen, die Honours of Scotland, sehen.
Die Hauptstadt von Schottland hat übrigens mehr Bäume pro Einwohner als jede andere britische Stadt.
Seit dem 15. Jahrhundert ist Edinburgh die Hauptstadt von Schottland. Rund eine halbe Million Menschen leben in der zweitgrößten Stadt Schottlands.
Denn Glasgow ist größer als Edinburgh und liegt im Osten Schottlands, schon sehr nah an der Nordsee. Aber auch in Edinburgh, genauer gesagt, in Leith vor den Toren der Stadt, kann man auf den Dampfer steigen. Hier liegt die Königliche Yacht von Großbritannien. Die Royal Yacht Britannia war einst der schwimmende Palast der Queen. Was man hier alles sieht, erklärt uns Archie Bell-Higgs. Er ist Front Office Supervisor in einem auch gewissermaßen königlichen Gebäude, im Mount Royal Hotel Edinburgh by The Unlimited Collection.
Auch ohne einen Ausflug in die schottischen Highlands kann man direkt in Edinburgh wandern. Der „Arthur’s Seat“ ist ein von der Natur geschaffenes Monument, ein 250 Meter hoher, rauer, felsiger Hügel. Er ist sagenumwoben, wie so vieles in Schottland. Dieser längst erloschene Vulkan ist rund 350 Millionen Jahre alt. Mehrere Wege führen nach oben, kurz und steil oder länger und etwas langsamer ansteigend. Vom Gipfel aus sieht man die gesamte Stadt, im Hintergrund das Meer und die Berge. Einen sehr guten Ausblick auf die Stadt bietet auch die Dachterrasse des Schottischen Nationalmuseums.
Von hier reicht der Blick zum Edinburgh Castle, dem erloschenen Vulkan Arthur’s Seat und über die historischen Dächer der Stadt.
Der Besuch der Dachterrasse und der Eintritt in das Hauptmuseum sind komplett frei. Zu sehen sind tausende Gegenstände, die über mehrere Galerien verteilt sind. Für Aufsehen sorgt immer wieder Dolly, das erste geklonte Schaf.
Alan Tod arbeitet seit rund drei Jahrzehnten im Gäste-Service des Museums. Im Radioreise-Podcast gibt er einen ausführlichen Überblick, auch zur kulturellen Verbindung von Schotten und Iren.
„Jeder Schotte hat in Schottland ein Schottenröckchen an. Trotzdem ist ein jeder Schotte von Kopf bis Fuß ein Mann.“ Das hatte einmal die Sängerin Dorthe festgestellt.























